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Arbeiten in Belgien

Arbeiten im Ausland hat immer Vorteile. Der Arbeitnehmer zeigt Initiative, Mut zur Weiterentwicklung, Anpassungsfähigkeit und Interesse daran, sich in fremde Arbeitswelten einzufinden. Die daraus gewonnenen Ergebnisse kommen einem zukünftigen Arbeitgeber ebenso zugute, wie mitgebrachte Kontakte.

Belgien mit seiner offenen Gesellschaft und als Mittelpunkt der Europäischen Gemeinschaft bietet besonders für EU-Bürger einen unkomplizierten Einstieg in den Arbeitsmarkt. Ein Personalausweis genügt für die Einreise und als Tourist darf man sich drei Monate aufhalten. Genug Zeit, um sich nach einer geeigneten Stelle umzusehen. Nach Ablauf dieser Frist sollte man sich bei der Gemeinde anmelden, um die Anwesenheitsbestätigung zu bekommen, die dann innerhalb von 90 Tagen in einen Registrierungsantrag umzuwandeln ist. Wer noch keinen Arbeitsplatz in Belgien hat und sich erst bewerben möchte, sollte in seinem Heimatland eine Ausbildung mit gutem Ergebnis abgeschlossen haben. Hochschulabsolventen tun sich leichter, wenn sie Erfahrungen in Praktika oder Ferienarbeiten erlangen konnten. Bei Bewerbungen ist es wichtig auf die entsprechende Sprache zu achten, die in der Region des Unternehmens gesprochen wird. Diese Sprache sollte dann auch flüssig, inklusive der Fachtermini, beherrscht werden. Kenntnisse in Französisch und Niederländisch sind in jedem Fall hilfreich im zweisprachigen Belgien, auch wenn man sich in der deutschsprachigen Enklave im Dreiländereck von Belgien, Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg aufhält.

In Belgien arbeiten mehr als 30.000 Deutsche, davon rund 7500 im Raum Brüssel. Die Stadt beherbergt zahlreiche Institutionen der EU und ist entsprechend beliebt. Hier ist das Jobangebot am vielfältigsten. Die meisten Ausbildungen werden in Belgien anerkannt. Ausnahmen sind hier Berufe, die eine staatliche Anerkennung, wie bei Ärzten, speziellen Pflegeberufen oder Lehrern benötigen. Der Lebensstandard und die Lebensverhältnisse entsprechen denen von Deutschland. Die Lohn- und Gehaltszahlungen unterliegen jedoch starken regionalen Unterschieden. In Belgien gibt es einen durch Tarifverträge geregelten festgelegten Mindestlohn für jede Branche. Unternehmerische Zusatzleistungen wie Dienstfahrzeug, Zuschüsse und Prämien sind in Belgien nicht unüblich.