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Studieren in Belgien

Ein interessantes Angebot an zulassungsfreien Studiengängen, die Lage in der Mitte Europas und entspanntes aber durchaus gezieltes Studieren in einem zweisprachigen, besser dreisprachigen Land machen das Studieren in Belgien attraktiv. Belgiens staatliche und private Universitäten und Hochschulen sind vom System her den deutschen Einrichtungen relativ ähnlich, allerdings sind sie in unserem Nachbarland teilweise sehr konfessionsgeprägt. Das polyglotte Studienland Belgien hat jedoch einen unschlagbaren Vorteil: Bis auf das Fach Medizin, unterliegen momentan keine anderen Studiengänge einem Numerus clausus. Außerdem umgibt sich das Leben nicht nur auf dem Campus, sondern auch abseits des Studienbereichs mit internationalem Flair. Dazu kommt, dass Belgien landschaftlich, kunstgeschichtlich und historisch einiges zu bieten hat. Außerdem stellen zumindest in Brüssel viele institutionelle Einrichtungen der Europäischen Union Praktikumsplätze für Studenten bereit. Insgesamt haben sich über 350.000 Lernbegierige für ein Studium in Belgien entschieden.

Die Hochschuleinrichtungen in Belgien unterscheiden sich grundsätzlich in wissenschaftlich universitären und wissenschaftlich basierenden außeruniversitären Studiengängen. Beide sind jedoch, auch hinsichtlich der zu erreichenden Abschlüsse, gleichgestellt. Studieren in Belgien bedeutet neben dem Abschluss eines Abiturs auch immer das Mitbringen von Sprachwissen. Da sich das Land zwischen einem niederländisch sprechenden flämischen und dem französisch sprechenden wallonischen Teil splittet, werden vor Studienbeginn Sprachprüfungen anberaumt. Deutsch wird zwar auch gesprochen, allerdings nur in einem kleinen universitätsfreien Grenzbereich Belgiens. Das Studieren in Belgien hat noch einen weiteren Vorteil, der die Abschlüsse betrifft. Denn bis auf geringe Ausnahmen werden die Studienabschlüsse sowie die eventuell daraus resultierenden Titel in Deutschland anerkannt und auch nicht umgewandelt.  Die Studiengebühren werden gleichermaßen für belgische Staatsbürger wie für Bürger der EU berechnet. Je Semester fallen für die Studenten 500 Euro an. Ein Betrag, der im Vergleich zu anderen Ländern günstig erscheint, zumal er beispielsweise durch ein BAföG oder Stipendien finanziert werden kann. Ein Abkommen der Krankenversicherungen sichert deutschen Studenten die Leistungen des Gesundheitswesens in Belgien zu.